In Mannheim pulsiert das Nachtleben.

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macht die Nacht zum Tag

Nachtleben in Mannheim

Einige der besten Tage in Mannheim ... sind Nächte! Spätestens seit Mannheim in den 90er Jahren zum Geburtsort der deutschen Drum’n‘Bass-Szene wurde, prägt eine vielseitige, urbane Club- und Ausgehkultur das Mannheimer Nachtleben.

Bar und Club Hopping im Jungbusch

Lässige und entspannte Atmosphäre im Hagestolz
Lässige und entspannte Atmosphäre im Hagestolz © Dominik Rossbach

Wer das Mannheimer Nachtleben von seiner authentischen Seite erleben will, geht in den Jungbusch! Aufgrund seiner Nachbarschaft zum angrenzenden Handelshafen war der Jungbusch früher das Arbeiter- und Sackträgerviertel. Doch die Gegend hat sich vom verrufenen Rotlichtbezirk zum angesagten Ausgehkiez gemausert! 

Die Jungbuschstraße ist quasi das Epizentrum des gleichnamigen Viertels. Hier geht man zum Essen in die Kombüse, Admiral Nelson guckt einem beim Tanzen zu und alle kennen Onkel Otto und Maria. 

Mittendrin und nicht weniger bekannt: das Hagestolz. Der Vintage-Wohnzimmercharme dieser Bar ist so außergewöhnlich wie die Drinks, die hier serviert werden. Rauchiger Whisky mit rotem Wermut, Granatapfel, Minze, Zitrone und Apfel. Warum nicht? Die Jungs hinter der Bar verstehen ihr Handwerk und das merkt man den Cocktails und Longdrinks an. Ausgefallen und ungewöhnlich, aber immer sehr lecker!

In der Onkel Otto Bar tanzen Jung und Alt zu den Hits der letzten Jahrzehnte
In der Onkel Otto Bar tanzen Jung und Alt zu den Hits der letzten Jahrzehnte © Stadtmarketing Mannheim GmbH, Ben van Skyhawk

Hohe mixologische Ansprüche befriedigt auch die Maria Bar an der Ecke Jungbuschstraße / Beilstraße, wo Bartender Thomas Heitkamp mit über 100 Gin-Sorten und gefühlt ebenso vielen Tonic Waters aufwartet. Wer Gin mag, wird Maria lieben!

Wessen Herz eher für Hopfen und Malz schlägt, der wird in Mannheims erster Craft Beer Bar, dem Taproom Jungbusch, glücklich. Von Dienstag bis Samstag werden hier verschiedene Sorten Craft Beer vom Fass, sowie 24 Sorten aus der Flasche ausgeschenkt.

Direkt um die Ecke befindet sich die Onkel Otto Bar. In dem ehemaligen Striplokal, das 1954 gegründet wurde, gilt das sprichwörtliche Kir-Royal-Motto: nur wer reinkommt, ist drin. Und drinnen, im plüschigen Rotlicht, stemmt das Personal auf vollbeladenen Tabletts das Astra-Pils in luftige Höhen, um den stets dicht gepackten Dancefloor zu überqueren, wo zu Pop-Klassikern von den 70ern bis heute gerockt wird, als ob es kein Morgen gäbe.

Der Beat der Quadrate

„klein, aber SOHO“
„klein, aber SOHO“ © stocksnap

Mannheimer Nächte müssen nicht zwingend Jungbuschnächte sein. Auf der anderen Seite des Rings um die Quadrate, nur wenige Gehminuten vom Jungbusch entfernt, befindet sich ein weiterer Mannheimer Club-Klassiker.

Im SOHO sind schon seit zwei Jahrzehnten von Montag bis Samstag musikalisch bunt gemischte Partys angesagt — für ein ebenso bunt gemischtes Publikum. Die Räumlichkeiten selbst blicken auf eine noch längere Historie als Party-Location mit wechselnden Namen zurück!

Ein Club „so sympathisch und unterhaltend wie sein Namensgeber“ liegt nahe des Mannheimer Wasserturms. Der Chaplin Club ist eine Design-Hommage an den Vintage-Charme der Goldenen Zwanziger. Das vielseitige Musikprogramm, der nicht vorhandene Dresscode und die leistungsfähige Klimaanlage ziehen ein bunt gemischtes Publikum an, das hier entspannt und ungezwungen tanzt und feiert.

Das Tiffany ist die wohl legendärste Diskothek der Stadt
Das Tiffany ist die wohl legendärste Diskothek der Stadt © Tiffany

Jeder Mannheimer Partygänger kennt den Spruch: „Zimmer geht immer.“ Denn Das Zimmer deckt ein weites, musikalisches Spektrum ab: von Hip Hop und R’n‘B, über Funk und Disco Classics bis hin zu House und 90er Pop.

Die Disco Zwei im Quadrat T6 ist einfach das, was sie schon immer war: eine unprätentiöse, inhomogene, integrative Nachbarschaftsdisko ohne Bandenwerbung, VIP-Aquarium, TV Screen und LED-Gewitter — aber dafür mit saftigem Soundsystem und unsterblicher Liebe zu Techno.

Irgendwann ist es schließlich Zeit für den Mannheimer Club-Klassiker schlechthin: das Tiffany, von den Einheimischen gerne auch einfach „Tiff“ genannt. Bereits Ende der 1960er Jahre gegründet, überzeugt dieser Club bis heute mit einer konsequenten Türpolitik, einem harmonisch gemischten Publikum von „jung“ bis „reif“, exzellentem Sound, einer gute Bar und ebenso gute DJs. Das Tiffany ist eine echte Mannheimer Institution.

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