Reiss-Engelhorn-Museen

Wer herausragende Kulturhighlights entdecken möchte, der sollte unbedingt den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim einen Besuch abstatten!

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) sind ein international agierender Museumskomplex, bekannt als herausragender Ausstellungsstandort und bedeutendes Forschungszentrum. Die drei Ausstellungshäuser bilden ein eigenes lebendiges Museumsviertel im Herzen der Mannheimer Innenstadt. Hier entführen die Reiss-Engelhorn-Museen ihre Besucher in Erlebniswelten von der frühen Menschheitsgeschichte, über die Kunst- und Kulturgeschichte bis hin zur zeitgenössischen Fotografie. In den Bereichen Archäologie, Weltkulturen und Fotografie zählen die rem zu den bedeutendsten Ausstellungshäusern in ganz Europa. Der Grundstein der hochkarätigen Sammlung wurde im 18. Jahrhundert, im sogenannten ersten goldenen Zeitalter Mannheims, durch Kurfürst Carl Theodor gelegt. Das attraktive Sonderausstellungsprogramm sorgt immer wieder für internationale Aufmerksamkeit, ebenso wie der neue Sammlungsschwerpunkt des Hauses zur Kunst und Kultur im Alten Ägypten.

Mit insgesamt 12 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche und über 1,2 Millionen Objekten sind die rem der größte süddeutsche Museumskomplex in kommunaler Trägerschaft. Dazu gehören das Museum Zeughaus mit dem Forum Internationale Photographie, das Museum Weltkulturen, das Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst mit ZEPHYR – Raum für Fotografie sowie das Museum Schillerhaus.

DIGITALE ANGEBOTE
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Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über unsere Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie auf unserer Website www.rem-mannheim.de

Ausstellungsprogram

Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst

Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne

01.12.2019 - 17.01.2021
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Mit der Sonderausstellung „Chromatik“ widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen der faszinierenden Welt der zeitgenössischen Glaskunst. Im Mittelpunkt steht das Spiel von Licht und Farbe. Mit dem Material Glas verbindet man in der Regel Transparenz und Farblosigkeit. Die Schau entlarvt dieses Klischee und präsentiert 36 Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac/Lausanne. Die Ausstellung vereint Werke von den späten 1960er Jahren bis heute, darunter Arbeiten namhafter Künstlerinnen und Künstler aus Europa sowie den USA – von Frantisek Vizner bis Salvador Dalí. Die Objekte bestechen durch ein breites Spektrum an Formen und offenbaren, wie unterschiedlich Künstler mit dem anspruchsvollen und ungewöhnlichen Material Glas umgehen. Aber nicht nur die Gestaltung verlangt dem Künstler hohes Können ab, sondern auch die Komposition der Farbe. Durch das Beimischen von Metalloxiden entstehen verschiedene Farbnuancen – von Königsblau über durchscheinendes Grün und sattes Orange bis feurigem Rot. Neben ihrem ästhetischen Reiz spielen die Exponate auch mit den Emotionen des Betrachters.

Credits: © Yann Oulevay

Marc Erwin Babej: Yesterday - Tomorrow

15.03.2020 - 31.01.2021
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Ob gewaltige Pyramiden, aufwändiger Totenkult oder zeitlos ästhetische Kunst – das Alte Ägypten übt bis heute eine ungebrochene Faszination auf uns aus. Mit der Sonderausstellung „Yesterday-Tomorrow“ erlebt die ägyptische Kunst nach fast 2000 Jahren eine Wiedergeburt.

Kern der Ausstellung ist die gleichnamige Werkserie des deutschamerikanischen Fotografen Marc Erwin Babej. Seine monumentalen „fotografischen Reliefs“ übertragen die altägyptische Bildsprache in die heutige Zeit. Der Künstler greift dabei auf deren wohl auffälligstes Stilmittel zurück: den „aspektivischen“ Realismus. Dabei wird der menschliche Körper aus verschiedenen Perspektiven wie Frontal- und Seitenansicht gleichzeitig abgebildet. Die mit Hieroglyphen und lateinischen Buchstaben kombinierten Fotomontagen erzählen auf eine ganz eigene geheimnisvolle Art von Themen, die heute ebenso aktuell sind wie im Alten Ägypten. So handeln die Werke von Herrscherkult, der Integration von Fremden, Liebesbeziehungen oder dem Streben nach unvergänglicher Schönheit. Die Schau wird ergänzt durch eine hochkarätige Auswahl an altägyptischen Objekten der Reiss-Engelhorn-Museen und der Universität Heidelberg.

Credits: © Marc Erwin Babej

In 80 Bildern um die Welt

14.08.2020-10.01.2021 Reiss-Engelhorn-Museen, Forum Internationale Photographie im Museum Zeughaus C5

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

Foto: Dieter Heggemann [Trotz sorgfältiger und intensiver Recherche war es nicht in allen Fällen möglich, die Urheberrechte zu ermitteln. Wir danken für jeden Hinweis.]

Jörg Brüggemann: Wie lange noch

5.9.2020-6.1.2021 Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR zu Gast im Museum Weltkulturen D5

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur.Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat.Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.zephyr-mannheim.de

Credits: © Jörg Brüggemann

Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze

10.09.2021 - 27.02.2022
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Erleben Sie den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes hautnah. Jung und Alt wandeln gleichermaßen auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.tut-ausstellung.com

Eiszeit-Safari

18.04.2021 - 13.02.2022
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.eiszeitsafari.de

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

Die Normannen

18.09.2022 - 26.02.2023
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Die Reiss-Engelhorn-Museen widmen sich in einer umfassenden kulturhistorischen Ausstellung zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der faszinierenden Geschichte der Normannen. In einem spannenden Bilderbogen zeigen sie, wie aus Wikingern Normannen wurden, die seit dem 9. Jahrhunderten das Gesicht Europas veränderten. Auf den Spuren der Nordmänner begeben sich die Besucher auf eine Reise von Skandinavien bis ans Mittelmeer, von der Ostseeküste bis nach Byzanz. Über allem steht die Erkenntnis, dass Vernetzung keine Erfindung des 21. Jahrhundert ist: Die Geschichte der Normannen ist die Geschichte von Mobilität, Eroberung und Innovation. Sie hat die Entwicklung Europas maßgeblich mitgestaltet hat. Die Schau beleuchtet anhand 300 hochkarätiger Leihgaben aus großen europäischen Sammlungen hochaktuelle politische und gesellschaftliche Fragen aus historischer Perspektive. Kostbare Kunstgegenstände, Präziosen sowie Waffen und exotische Handelsware spiegeln den kulturellen Austausch von Orient und Okzident wider. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.normannen-ausstellung.de

Credits: Avec autorization spéciale de la ville de Bayeux; Gestaltung: rem

Ägypten – Land der Unsterblichkeit

ganzjährig
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Die Ausstellung „Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ öffnet dem Besucher die Pforten zur faszinierenden Welt der antiken Hochkultur am Nil. Die bis zu 6000 Jahre alten Exponate stehen im Mittelpunkt einer Schau, die mit eindrucksvollen Inszenierungen und Themenwelten einen kulturhistorischen Überblick in die Alltagswelt im Land der Pharaonen oder in die ganz eigenen Jenseitsvorstellungen gibt. Anhand hochwertiger Originale zeigt die Ausstellung das Leben an den fruchtbaren Ufern des Nils in allen wichtigen Epochen des Alten Ägyptens: von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr. bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. Mitmachstationen runden die Ausstellung ab und machen sie vor allem auch für Kinder, Familien und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Credits: © rem

Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar

ganzjährig
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

In der Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“ laden die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Zeitreise von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter ein. Die Sonderausstellung ergänzt die bestehenden Bereiche „Menschen Zeit“ und „Wilde Völker“ die neuen Ausstellungsthemen: „Innovation Metall“ und „Ein Hauch von Rom“. Die Ausstellungsbesucher begeben sich auf eine spannendeZeitreise, die sie anhand außergewöhnlicher Originalfunde von der Steinzeitüber die Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit bis ins frühe Mittelalter führt. Aufwändige Inszenierungen und Mitmachstationen lassen die Vergangenheit lebendig werden. Die Ausstellung erzählt die „Versunkene Geschichte“, di earchäologische Grabungen ans Tageslicht gebracht haben. Die Besucher erleben Archäologie als ein Abenteuer voller spannender Fragen und geheimnisvoller Rätsel: Sie begegnen der faszinierenden Lebenswelt der frühen Menschen und stehen vor dem vielleicht ältesten Bogen der Welt. Sie entdecken innovative Techniken der Metallverarbeitung, die in den drei Jahrtausenden v. Chr. Gesellschaften an Rhein und Neckar verändert haben. Sie wandeln auf einer von Grabsteinen und Stelen flankierten Römerstraße und erkunden die römisch-mediterrane Lebensweise. Exotische Handelsgüter zeigen am Ende des Rundgangs, wie stark die Region auch im frühen Mittelalter noch vom reichen römischen Erbe geprägt war.

Museum Zeughaus – Meisterstücke aus der Sammlung

ganzjährig
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Das Museum Zeughaus ist eine architektonische Perle zwischen Spätbarock und Frühklassizismus im Herzen Mannheims. Das Stammhaus der Reiss-Engelhorn-Museen wurde im 18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor erbaut. Hier begeben Sie sich auf eine faszinierende Reise durch mehr als 6000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Tauchen Sie ein in die Belle Époque und damit in ein atemberaubendes Kapitel der Mannheimer Stadtgeschichte, erleben Sie sakrale Kostbarkeiten von der Romanik bis zum Barock, entdecken Sie den Prunk des Mannheimer Hofes im 18. Jahrhundert oder begeben Sie sich zurück in die Antike zu den Griechen, Etruskern und Römern bis in den Orient.

Credits: © rem

Weitere Ausstellungen der Reiss-Engelhorn-Museen unter www.rem-mannheim.de

Aktuelle Informationen zu Preisen, Öffnungszeiten sowie dem Veranstaltungsprogramm erhalten Sie unter www.rem-mannheim.de

Montag geschlossen
Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
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Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00
02.11.2020 bis 30.11.2020 wegen Corona geschlossen
24.12.2020 bis 24.12.2020
31.12.2020 bis 31.12.2020

Karte

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