Reiss-Engelhorn-Museen

Mit vier Ausstellungshäusern bilden die Reiss-Engelhorn-Museen ein eigenes lebendiges Museumsviertel im Herzen der Quadratestadt. Internationale Beachtung finden vor allem Sonderausstellungen wie „Mumien – Der Traum vom ewigen Leben“, „Die Staufer und Italien“ oder „Die Wittelsbacher am Rhein“. Dazu bieten die rem ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.

Wer herausragende Kulturhighlights entdecken möchte, der sollte unbedingt den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim einen Besuch abstatten!

Mit vier Ausstellungshäusern bilden die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, kurz rem genannt, ein eigenes lebendiges Museumsviertel im Herzen der Quadratestadt. Eine Vielzahl an Sammlungen eröffnet spannende Einblicke für alle Altersstufen in Themenwelten, die von den Anfängen der Menschheit über die Kunst- und Kulturgeschichte bis in unsere Gegenwart reichen. Mit spektakulären Sonderausstellungen wie „Mumien – Der Traum vom ewigen Leben“, „Die Staufer und Italien“, „Die Wittelsbacher am Rhein“ oder „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ ziehen die rem regelmäßig sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit auf sich. Doch nicht nur die Sonderausstellungen sind empfehlenswert, auch die eigene Sammlung überzeugt: In den Bereichen Archäologie, Weltkulturen und Fotografie zählen die rem zu den bedeutendsten Ausstellungshäusern in ganz Europa. Der Grundstein der hochkarätigen Sammlung wurde bereits im 18. Jahrhundert, im sogenannten ersten goldenen Zeitalter Mannheims, durch Kurfürst Carl Theodor gelegt.

Daneben sorgt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Vorträgen, Lesungen, Workshops oder themenbezogenen Großveranstaltungen für ein Bildungs- und Unterhaltungsangebot erster Güte und macht die rem zu einem kulturellen Hotspot mit überregionaler Strahlkraft.

www.rem-mannheim.de

Abenteuer Anden und Amazonas

02. September 2018 bis 20. Januar 2019

Reiss-Engelhorn-Museen, Forum Internationale Photographie im Museum Zeughaus C5

Im Jahr 1868 brach der Mannheimer Vulkanologe Wilhelm Reiß (1838-1908) zu einer abenteuerlichen Expedition durch Südamerika auf. Seine achtjährige Reise führte ihn und seinen Kollegen Alphons Stübel durch Kolumbien, Ecuador, Peru und Brasilien. Reiß folgte dem Amazonas und bestieg als erster das rund 5900 Meter hohe Vulkanmassiv des Cotopaxi in Ecuador.

Erstmals zeigt die Ausstellung eine umfassende Auswahl an historischen Fotografien, die Wilhelm Reiß von seinen Reisen mitgebracht hat. Die kostbaren Aufnahmen zeigen die großen Städte, die reizvollsten Landschaften und spektakulärsten Naturschauspiele Südamerikas – darunter zahlreiche Dokumente der Zerstörung aus den Erdbeben-geplagten Ländern. Porträtaufnahmen der Bevölkerung bestechen durch die Herausarbeitung individueller Züge der dargestellten Menschen. Gezeigt werden rund 300 Albuminabzügen, deren charakteristischer sepiafarbener Grundton den Betrachter noch heute durch ihre präzise Tiefenschärfe begeistert. Ergänzt werden die Fotografien durch ebenfalls von der Expedition stammende ethnologische Objekte und Briefdokumente sowie Gemälde des ecuadorianischen Malers Rafael Troya (1845-1920).

Eine Sonderausstellung des Forum Internationale Photographie anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von Reiß' Forschungsreise durch Südamerika

Sabine Haubitz und Stefanie Zoche: POSTKOLONIALE ERLEUCHTUNG - Kirchen und Kinos in Südindien

Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR – Raum für Fotografie im Museum Bassermannhaus C4,9

27. Mai bis 26. August 2018

Das gibt es so wohl nur in Indien: Prächtige Kinos von intensiven Farbigkeit und ausgeschmückt mit überbordenden Verzierungen. Sabine Haubitz und Stefanie Zoche haben diese märchenhaften Filmpaläste fotografiert und vermitteln eine Vision von dem Zauber, den Kinos noch immer zu bieten vermögen. Ebenso phantasievoll, überraschend und unkonventionell sind die phantastischen Kirchenbauten gestaltet und aufgenommen, die das Duo auf seinen Reisen vorgefunden hat. Ob Kinos oder Kirchen, beide Architekturen bieten ihren Besuchern jenseits des Alltags Orte unterschiedlicher Erleuchtung.

Erste Präsentation in Deutschland, die Publikation hierzu wurde gerade mit dem Architekturfotobuchpreis des DAM (Deutsches Architekturmuseum) ausgezeichnet.

www.zephyr-mannheim.de

Jan Banning: RED UTOPIA - Kommunismus 100 Jahre nach der Russischen Revolution

Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR – Raum für Fotografie im Museum Bassermannhaus C4,9

30. September 2018 bis 13. Januar 2019

Was ist 200 Jahre nach Karl Marx´Geburtstag und 100 Jahre nach der Oktoberrevolution von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben? Nicht viel, sagt Jan Banning. Der niederländische Fotograf dokumentierte und sezierte mit liebevoller Distanz die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros: Meist dürftig ausgestattete Verwaltungsstuben, ob in Russland, Italien, Portugal, Nepal oder Indien. Seine Bilder zeigen aber auch die Idealisten, die im Zeitalter des entfesselten Kapitalismus ihren Glauben an eine bessere Welt nicht verloren geben.

Diese Serie wird erstmals in Deutschland präsentiert.

www.zephyr-mannheim.de

Ägypten – Land der Unsterblichkeit

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Die Ausstellung „Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ öffnet dem Besucher die Pforten zur faszinierenden Welt der antiken Hochkultur am Nil. Die bis zu 6000 Jahre alten Exponate stehen im Mittelpunkt einer Schau, die mit eindrucksvollen Inszenierungen und Themenwelten einen kulturhistorischen Überblick in die Alltagswelt im Land der Pharaonen oder in die ganz eigenen Jenseitsvorstellungen gibt. Anhand hochwertiger Originale zeigt die Ausstellung das Leben an den fruchtbaren Ufern des Nils in allen wichtigen Epochen des Alten Ägyptens: von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr. bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. Mitmachstationen runden die Ausstellung ab und machen sie vor allem auch für Kinder, Familien und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vom 11. November 2018 bis zum 10. Februar 2019 wird die Schau um die Kabinettausstellung „Steinh(h)art – Gefäße von ewiger Schönheit“ erweitert. Im Fokus steht hier altägyptische Gefäßkunst, die in ihrer Ästhetik und ihrem modernen Design bis heute fasziniert. Hinweis: Im Juli und August ist die Ausstellung geschlossen.

Stein(h)art - Gefäße von ewiger Schönheit

11.11.2018 -10.02.2019

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Das Alte Ägypten ist berühmt für seine monumentalen Bauwerke, kolossalen Skulpturen oder kunstvollen Reliefs. Weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend, sind Steingefäße, die aus besonders wertvollen und in ihrerästhetischen Qualität herausragenden Materialien gearbeitet sind. Die Studioausstellung erweitert die Ausstellung„Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ und widmet sich deraltägyptischen Gefäßkunst, die in ihrer Ästhetik und in ihrem modernen Design bis heute fasziniert.

Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co

13.5.2018 – 10.3.2019

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen

Werde Teil der Lebenswelt von Dino, Panda & Co. undbegib dich in der Ausstellung „Einfach tierisch!“ auf eine außergewöhnlicheFoto-Safari. Große Tierbilder mit spaßigen Szenen laden zu ungewöhnlichen Begegnungen ein: Füttere Dinosaurier, streichle Tiger undLeoparden, küsse einen Delphin oder rette ein Mammut. In jedes derfotorealistischen Bilder kannst du dich in verschiedenen Posen in Szene setzen.Mit dir werden die Fotos erst richtig vollständig und entfalten einenüberraschenden 3D-Effekt. Deiner Kreativitätsind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob als Erinnerungsfoto für dasFamilienalbum oder als Post auf Facebook & Co. – deine Freunde werden Augenmachen!

"Einfachtierisch!" nimmt dich mit auf eine spielerische Wissensreise durch dieWelt der Tiere. Neben dem Fotospaß warten nicht nur spannende Informationen aufdich, sondern auch spannende Objekte wie der Schädel eines T-Rex oder dasSkelett eines Flugsauriers.

Also, schnapp‘ dir deine Kamera und dastierische Abenteuer kann beginnen!

Freut Euch auf unser Sommerangebot: Vom 1. Juli bis 31. August zahlen Erwachsene nur7 Euro Eintritt (statt 9 Euro), Kinder nur 4,50 Euro ( statt 7 Euro) undFamilien nur 15 Euro.

Mumien – Geheimnisse des Lebens

16.09.2018 – 31.03.2019

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen wiederentdeckt wurden. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus verschiedensten Epochen und Kulturen wurden diese 2007 erstmals in einer Sonderausstellung präsentiert, bevor sie auf Weltreise gingen.
Nun, nach zwei Kontinenten, sieben Ländern und insgesamt rund drei Millionen Besuchern kommen sie nach Mannheim zurück und werden in der spektakulären Sonderausstellung „Mumien – Geheimnisse des Lebens“ mit neuesten Forschungsergebnissen und zahlreichen anderen Mumien aus Europa präsentiert.

Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

In der Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie anRhein und Neckar“ laden die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Zeitreise von derSteinzeit bis ins frühe Mittelalter ein. Die Sonderausstellung ergänzt diebestehenden Bereiche „MenschenZeit“ und „Wilde Völker“ die neuenAusstellungsthemen: „Innovation Metall“ und „Ein Hauch von Rom“.

Die Ausstellungsbesucher begeben sich auf eine spannendeZeitreise, die sie anhand außergewöhnlicher Originalfunde von der Steinzeitüber die Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit bis ins frühe Mittelalterführt. Aufwändige Inszenierungen und Mitmachstationen lassen die Vergangenheitlebendig werden. Die Ausstellung erzählt die „Versunkene Geschichte“, diearchäologische Grabungen ans Tageslicht gebracht haben. Die Besucher erlebenArchäologie als ein Abenteuer voller spannender Fragen und geheimnisvollerRätsel: Sie begegnen der faszinierenden Lebenswelt der frühen Menschen undstehen vor dem vielleicht ältesten Bogen der Welt. Sie entdecken innovativeTechniken der Metallverarbeitung, die in den drei Jahrtausenden v. Chr.Gesellschaften an Rhein und Neckar verändert haben. Sie wandeln auf einer vonGrabsteinen und Stelen flankierten Römerstraße und erkunden dierömisch-mediterrane Lebensweise. Exotische Handelsgüter zeigen am Ende desRundgangs, wie stark die Region auch im frühen Mittelalter noch vom reichenrömischen Erbe geprägt war.

Hinweis: Im Juli und August ist die Ausstellung geschlossen.

MusikWelten

Reiss-Engelhorn-Museen,Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst C4,9

Musik dringt in alle Lebensbereiche ein, sie inspiriert undberührt unmittelbar und tief. Sie lässt uns lachen und weinen, sie lässt unstanzen und Gemeinschaft erleben, beim Singen von Nationalhymnen ebenso wie beimBesuch von mitreißenden Pop-Konzerten. Die interaktive Ausstellung„MusikWelten“ schafft mit einer Fülle von einzigartigen Instrumenten undObjekten aus verschiedenen Epochen und Regionen einen sinnlichen Zugang zumMenschheitsphänomen Musik – von altamerikanischen Pfeifgefäßen überFeuertanzmasken aus Papua-Neuguinea bis hin zu einem kompletten analogenTonstudio aus den 1980er Jahren.

Die Ausstellung bietet aber nicht nur Wissenswertes rund umdas Thema Musik, sondern macht sie mithilfe modernster Technik durchüberraschende Hörerlebnisse und außergewöhnliche Inszenierungen hautnaherfahrbar. Musik aus Afrika, Indien, Fernost und Altamerika wirdverständlicher, indem ihr verwandte Klangerlebnisse in Rock, Pop und Klassikgegenübergestellt werden.

Von Pulverdampf und Schlachtidyll. Weißes Gold aus der Frankenthaler Manufaktur

11.2.2018 – 2.12.2018

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Ein Meisterwerk desweltberühmten Frankenthaler Porzellans erstrahlt im Mittelpunkt der Ausstellung„Von Pulverdampf und Schlachtidyll“. Selten hat sich ein Kaffee- und Teeservicemit 43 Teilen so vollständig erhalten. Christian Heinrich Winterstein, einerder besten Frankenthaler Porzellanmaler, bemalte es um 1766. Reiterkämpfe vorhistorischer Kulisse, rastende Soldaten in naturnahen Landschaften, Lagerszenenbis hin zu dramatischen Schlachten vermitteln ein idealisiertes Bild vomtatsächlichen Kriegsgeschehen im 18. Jahrhundert. Das überaus kunstfertigeGeschirr gehört zu den Prunkwerken der kurfürstlichen Porzellanmanufaktur CarlTheodors in Frankenthal. Ob das wie neu wirkende Service benutzt wurde, undspäter als kostbares Schaustück gedient haben könnte, bleibt wohl für immer einGeheimnis. Heute zeugt es als Glanzstück in der Porzellansammlung derReiss-Engelhorn-Museen von der hohen Kunstfertigkeit und dem Reichtum am Hofder kurpfälzischen Residenzstadt Mannheim.

Lassen Sie sich aufeine faszinierende Zeitreise in die Kulturgeschichte des 18. Jahrhundertsentführen, als das weiße Gold von China aus seinen Siegeszug an dieeuropäischen Höfe antrat. Gemälde, Grafiken, Fayencen und Waffen aus den kunst-und kulturgeschichtlichen Sammlungsbeständen der Reiss-Engelhorn-Museen stellendas Kaffee- und Teeservice in seinen historischen Kontext und erklären diedargestellten Motive. Sie führen die Besucher aber auch in die spannenden undfacettenreichen Vorstellungswelten des 18. Jahrhunderts.

Hinweis: Im Juli und August ist die Ausstellung geschlossen.

Javagold

15. September 2019 bis 19. April 2020

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Java - tiefe Regenwälder,gefährliche Vulkane und geheimnisvolle Tempel. Über 1000 Jahre lang war dieindonesische Inselwelt Heimat mächtiger hinduistischer und buddhistischerKönigreiche. Von deren längst vergangener Pracht und Kunstfertigkeit kündenheute zeitlos schöne Schmuck- und Kultgegenstände, gefertigt aus jenemMaterial, das die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht: Gold.

Die Reiss-Engelhorn-Museenpräsentieren mit der Ausstellung „Javagold“ rund 400 einzigartige Schätze, diesich zu einem faszinierenden Kaleidoskop der hinduistischen und buddhistischenHandwerkskunst vereinen. Die goldenen Meisterwerke, darunter Ringe, Arm- undHalsreifen sowie beeindruckende Diademe, waren häufig bestimmten Gruppen,Schichten oder Lebensphasen vorbehalten. Sie erzählen von einer Gesellschaft,in der Macht, religiöse Ansprüche und Schönheit durch Goldobjekte ausgedrücktund betont wurden. Stets haben diese filigran verzierten Kleinodien nebendekorativer auch rituelle oder soziale Funktionen, die sich an denabwechslungsreichen Motiven ablesen lassen. Ein Großteil der aus einerPrivatsammlung stammenden Kostbarkeiten ist erstmals öffentlich zu sehen.

Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit inTurkmenistan

10. März 2019 bis 30. Juni 2019

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Weitere Ausstellungen der Reiss-Engelhorn-Museen unter www.rem-mannheim.de

Montag geschlossen
Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

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