In Mannheim sorgte ein Urknall für technische Sicherheit.

Ein ohrenbetäubender Knall – und die TÜV SÜD AG war geboren: Als Reaktion auf eine Dampfkesselexplosion in der Mannheimer Brauerei zum „Großen Mayerhof“, die sich damals in E4 befand, gründeten am 6. Januar 1866 in Mannheim 22 Unternehmer die „Gesellschaft zur Überwachung und Versicherung von Dampf- kesseln“. Sie gilt als erster technischer Überwachungsverein in Deutschland und markiert zugleich den Beginn der Geschichte von TÜV SÜD. Das Ziel war, die Interessen von Mensch und technischem Fortschritt in Einklang zu bringen – ein Gedanke, der auch heute noch das Handeln des Unternehmens bestimmt.

Ausgehend von Mannheim machen technische Überwachungsvereine bald in ganz Deutschland Schule: Die Zahl der Kesselexplosionen geht infolgedessen stark zurück, und die anfangs so gefährlichen Dampfmaschinen werden ein sicherer Baustein des industriellen Fortschritts.

Vielen vor allem bekannt aus der Hauptuntersuchung des eigenen Autos prägt TÜV SÜD auch nach 150 Jahren die Idee der technischen Sicherheit wie kein anderes Unternehmen und gestaltet technologischen Wandel mit. So widmet sich der technische Dienstleister derzeit verstärkt der Datensicherheit – ein entscheidendes Thema in der Digitalen Revolution. Damit bleibt TÜV SÜD seinem Auftrag treu: Das Unternehmen minimiert Risiken, fördert die Akzeptanz von Technik und schafft somit Vertrauen in die Zukunft.

In Mannheim geboren – heute weltweit aktiv: TÜV SÜD ist an 800 Standorten in über 60 Ländern unterwegs. Mit der 150-jährigen Geschichte und 24.000 Mitarbeitern ist das Unternehmen der älteste und größte TÜV der Welt.

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