In Mannheim lernen Traktoren denken.

Mannheim ist der Geburtsort des Traktors. Alles begann 1921, als der Ingenieur Dr. Fritz Huber mit dem Lanz Bulldog HL12 den ersten “Rohöltraktor” der Welt entwickelte und damit den Grundstein für die moderne Landwirtschaft legte. Ob beim Acker-, Gemüse- oder Obstanbau – über 90 Jahre später sind die Mannheimer Traktoren von John Deere wahre Hightech-Genies, die Landwirten rund um den Globus mittels GPS, Sensoren, Elektronik und Computern dabei helfen, die tägliche Arbeit in ihrem Betrieb zu optimieren.

So gilt John Deere auch in der so genannten Präzisionslandwirtschaft als Vorreiter: 2001 führte das Unternehmen als erstes in Europa GPS für Traktoren ein und schuf damit die Basis für Parallel-Fahrsysteme wie „AutoTrac“: Das System lässt Maschinen ihre Bahnen „Spur an Spur“ bis auf 2 cm genau ziehen. Eine doppelte Bearbeitung des gleichen Feldabschnitts wird so vermieden – Saatgut, Pflanzenschutzmittel sowie Dünger gleichmäßig ohne Überlappung und Fehlstellen ausgebracht. Der Fahrer überwacht das System und hat Zeit, seinen Betrieb über das Smartphone zu managen.

Denn heute sind in der Landwirtschaft Maschinen, Anhänger und Höfe miteinander vernetzt, erfassen Daten und tauschen sich aus: Die Erntemaschine überwacht die Befüllung des nebenherfahrenden Anhängers und befiehlt dem Traktor vor dem Anhänger je nach Befüllungsgrad das  Tempo anzupassen. Traktoren speichern beispielsweise, wo sie wie viel von welchem Dünger ausgebracht haben. Und der Landwirt weiß dank GPS, wo seine Maschinen unterwegs sind. Über eine Online-Plattform kann er diese und viele weitere Daten nutzen, um die Umwelt zu schonen, seine Erträge zu steigern und die nächste Saison zu planen.

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