Mannheimer Sommer, The School of Narrative Dance in Venedig

 

 

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Mannheimer Sommer: Das europäische Festival für Musik und Theater

Lasst euch erleuchten – unter diesem Motto zelebriert das Nationaltheater Mannheim vom 12. bis 22. Juli 2018 den Mannheimer Sommer. 10 Tage lang wird Sie die bunte Mischung aus großen Meisterwerken und Nachwuchsprojekten begeistern, inspirieren und zum freien Denken und Fühlen einladen.

Aufregend und modern ist das europäische Festival, das ursprünglich als „Mozartsommer“ bekannt war und nun unter dem neuem Namen „Mannheimer Sommer“ ein frisches Redesign erhielt. Auch durch alle Spielarten des Musiktheaters zieht sich dieses neue Konzept. Denn das vielversprechende diesjährige Festivalprogramm kombiniert Musik und Theater in bislang ungesehenen Verflechtungen und Ausprägungen.

Im Zentrum des Ganzen steht trotzdem immer noch Mozart. Als schillernde Figur, die eng mit der Quadratestadt verbunden ist, die aber gleichermaßen mit der „Zauberflöte“ die Ideale der europäischen Aufklärung künstlerisch in die Welt und auf deren Bühnen getragen hat. Während des Mannheimer Sommers schlagen zeitgenössische Interpretationen von Mozarts Werken sowie Neuproduktionen des Nationaltheaters eine Brücke ins Jetzt. „Die Zauberflöte“ hat, in der Inszenierung des deutschen Choreografen Joachim Schloemer, natürlich einen festen Platz im Programm.

Aber auch „Don Giovanni“, die große Mozart-Neuproduktion, ist ein fulminantes Spektakel – inklusive russischem Surrealismus, der Sie überraschen wird. Zu verdanken hat „Don Giovanni“ diesen der jungen russischen Regisseurin Ekaterina Vasileva, die mit ihrer Inszenierungsidee die Grenzen einer normalen Operninszenierung weit verschiebt und im internationalen Regiewettbewerb des Nationaltheaters die Jury für sich gewinnen konnte. Eröffnet wird das Festival am 12. Juli 2018 mit einer großen choreografierten Parade aus Mannheimer Künstlern, Bürgern und Vereinen, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Angeführt wird die Prozession von Marinella Senatores „The School of Narrative Dance“ und zieht ganz im Sinne der Aufklärung von einer strahlenden Kulturinstitution Mannheims zur nächsten. Startpunkt der Parade ist die Kunsthalle Mannheim, wo im Rahmen des Mannheimer Sommers Kunstwerke von Marinella Senatore ausgestellt werden. Von dort macht sich die tanzende Prozession auf zum Nationaltheater mit seinem Festivalzentrum „Museum des Lichts“.

Jeden Abend locken hier bei freiem Eintritt Konzerte und Parties sowie eine eigens entworfene neobarocke Parkanlage – und an ausgewählten Abenden verköstigt ein transnationaler Kochpavillon das Festivalpublikum mit Manakish, der syrischen Variante der Pizza. Das Münsteraner Geflüchteten-Projekt „New European Kitchen“ mischt sich in der Quadratestadt mit Mannheimer Kochinitiativen und zaubert nicht nur mittelöstlich-kulinarische, sondern auch musikalische Genüsse.

Mit neun Eigenproduktionen, sechs Gastspielen in Form von innovativen Musiktheaterprojekten aus Deutschland, Dänemark, Italien und der Schweiz und außergewöhnlichen Sonderformaten wie den drei Roadmovies „Requiem“, „Giovanni Register“ und „Am I talking to you or am I just talking to the phone“ ist eines sicher: Der Mannheimer Sommer wird nicht nur abwechslungsreich, sondern präsentiert ein buntes Potpourri an Highlights.

Erleuchten, beflügeln und vitalisieren werden Sie sicherlich Veranstaltungen wie der Mozart-Abend mit der Kammerakademie, das Live-Hörspiel „Orphée mécanique“ mit dem Schauspieler Lars Rudolph und die „Sparkling Love Towers World Tour“ mit Medienliebling Friedrich Liechtenstein und seiner unverkennbar tiefen Stimme. Und auch die Nachbarstadt Schwetzingen spielt mit Schloss und Schlossgarten im wahrsten Sinne des Wortes mit: Zu Klängen der „Landschaftsmusik“ lustwandeln Sie durch die barocke Gartenanlage, staunen beim Unterwasser-Konzert „Aquasonic“ im Rokokotheater und schwärmen bei „Schloss in Flammen“ für romantische Arien mit synchronisierter Pyrotechnik. Mit Mozart im Zentrum und als geistigem Paten ist der Mannheimer Sommer des Nationaltheaters eine große Feier der künstlerischen, politischen und persönlichen Freiheiten – und als solche an sich ein überdimensionales Feuerwerk, das nicht nur mehr als 200 Jahre umspannt, sondern als internationales Festival für Musik und Theater auch Menschen aus Nah und Fern zusammenbringt.

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